Academic network of European disability experts (ANED)
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Willkommen beim ANED Leicht zu lesen

Das Akademische Netzwerk für europäische Behindertenpolitik (ANED) wurde im Dezember 2007 von der Europäischen Kommission eingerichtet. Das ANED soll in Zusammenarbeit mit dem Referat "Eingliederung von Menschen mit Behinderungen" der Generaldirektion "Justiz" der Europäischen Kommission als europaweites akademisches Netz zur Unterstützung der Entwicklung von behindertenpolitischen Strategien beitragen und die Ziele der Behindertenpolitik der EU im Hinblick auf eine vollständige Integration und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen fördern.

Das ANED baut auf den Erfahrungen der bestehenden Forschungszentren zum Thema Behinderungen und der einschlägigen nationalen Netze auf und greift dabei auf Ansprechpartner in den einzelnen Ländern, sachverständige Berichterstatter zu spezifischen Themen und Verbindungen zu anderen politischen Netzen oder Forschungsnetzen zurück. Somit bildet das ANED eine koordinierende Infrastruktur für die akademische Unterstützung der praktischen Umsetzung der EU-Strategie für Menschen mit Behinderungen und des  UN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen  in Europa.
 
Geleitet wird das ANED von Human European Consultancy (NL) in Zusammenarbeit mit dem Centre for Disability Studies der Universität Leeds (VK).

Verknüpfung europäischer und nationaler Behindertenstrategien

Professor Mark Priestley (Wissenschaftlicher Leiter des ANED)sprach über die Erfahrungen mit dem Monitoring der offenen EU-Koordinierungsmethoden (OKM).

Die neue EU-Strategie für Menschen mit Behinderungen erfordert ein stärker koordiniertes Umsetzungsmodell als die bisherigen Aktionspläne. Das Koordinierungsmodell muss mit den „Europa 2020“-Entwicklungen und den Verfahren des UN-Übereinkommens im Einklang stehen (es sollte sie unterstützen, ohne sich mit ihnen zu überschneiden). Jede neue Vereinbarung muss innerhalb der bestehenden Strukturen und Einrichtungen politisch und technisch durchführbar sein.

Europäische Kommission würdigt Akademisches Netzwerk für europäische Behindertenpolitik (ANED)

Am 11. November 2011 fand in Brüssel das vierte und letzte ANED-Jahrestreffen im Rahmen des Arbeitsprogramms 2008-2011 statt. Zu den Teilnehmern zählten die akademischen Mitglieder aus den EU- bzw. EWR-Mitgliedstaaten, Vertreter der Europäischen Kommission sowie hochrangige Gäste. Die Jahrestreffen bieten den ANED-Mitgliedern Gelegenheit, Erfahrungen und Ideen auszutauschen und das kommende Arbeitsprogramm zu erörtern.

ANED-Berichte

ANED Tätigkeitsberichten 2010 EN DE FR

ANED-Tätigkeitsbericht 2009 EN DE FR

ANED-Tätigkeitsbericht 2008 EN DE FR

Zu folgenden Themen sind vom ANED veröffentlichte Berichte verfügbar:

EU-Recht und EU-Politik

Daten und indikatoren

Rechte-Monitoring

Beschäftigung

Soziale Integration

Selbstbestimmtes Leben

Bildung / Ausbildung

Leistungen / Ansprüche

Vorrangige Ziele und Arbeitsplan des ANED für 2011

Die Europäische Kommission hat dem ANED Finanzmittel für vier Jahre bereitgestellt. Das Jahr 2011 ist das vierte und letzte Jahr des laufenden Vertrags. Während dieses Jahres wird das ANED weiter an folgenden Themen arbeiten: Recht und Politik (Aktualisierung und Verfeinerung der Zustandsbeschreibung der Legislativ- und Politikinstrumente der EU), Vergleichsdaten (zu quantitativen Indikatoren für den Stand der Umsetzung), Beschäftigung sowie Sozialschutz und Integration (Analyse der nationalen Reformprogramme für Wachstum und Beschäftigung für 2011) .

Als Teil der EU-Strategie für Menschen mit Behinderungen 2010-2020 wird eine neue und wichtige Aufgabe dieses Jahres darin bestehen, ein Online-Werkzeug zu entwickeln und zu erproben, mit dem der Stand der Umsetzung der vom UN-Übereinkommen vorgeschriebenen nationalen politischen Instrumente ermittelt werden kann. Im November wird eine Schlusskonferenz für die Netzwerkmitglieder und sonstige Hauptakteure abgehalten.

Go to the European Commission - Employment, Social Affairs and Equal Opportunities Diese Initiative wird mit Mitteln des EU-Programms “Progress” finanziert. Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Auffassungen spiegeln jedoch nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt der EU-Organe wieder.