Academic network of European disability experts (ANED)
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Bericht über den freien Verkehr von Leistungen für Menschen mit Behinderungen

Professor Lisa Waddington hat einen neuen Analysebericht vorgelegt, bei dem sie sich auf die ausführliche Datensammlung in Bezug auf Vergünstigungen und Leistungen für Menschen mit Behinderungen stützte, die von den Länderexperten des ANED zusammengetragen wurden, sowie auf eine zusätzliche Sekundärforschung. Auf nationaler Ebene wurden in zehn Kategorien Beispiele überprüft: Sozialschutz und Einkommen, Verkehr, Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben, Beschäftigung, allgemeine und berufliche Bildung, Wohnung, Gesundheitsversorgung, Information und Kommunikation, Zugang zu Freizeitaktivitäten und Kultur. Der vollständige Bericht kann im Internet eingesehen werden.

Ansprüche auf Leistungen und Zugeständnisse: die nationale Dimension

Die ANED-Länderexperten wurden aufgefordert, eine Reihe von behindertenspezifischen Leistungen und Ansprüchen in ihrem jeweiligen Land zusammenzutragen und unter Verwendung eines strukturierten Musters ihre Schlüsselergebnisse abzuliefern. Die Auswahl der Beispiele wurde so gestaltet, dass ein weites Feld von verschiedenen Rechtsansprüchen, die eine Verwaltung aufgrund der Anerkennung eines Status einer Person mit Behinderung gewährt, abgedeckt ist. Dazu gehören beispielsweise Leistungen der sozialen Sicherheit, andere finanzielle Zulagen und Leistungen, Wohngeld, Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben, Aus- und Weiterbildungszulagen, Beschäftigungszulagen, Gesundheitszulagen, Beförderungszulagen und Leistungen, die mit dem Zugang zu Freizeitveranstaltungen und Kultur zusammenhängen.

Anhand dieser Beispiele erstellte jedes Land einen kurzen Kommentar zur Erläuterung des wichtigsten Faktoren der Anerkennung und der Mobilität. Hierbei sollten auch die wichtigsten Punkte und Beispiele der Barrieren für Mobilität oder Mechanismen, die die Mobilität unterstützen, ermittelt werden. So haben manche Länder Möglichkeiten zur Anerkennung lokaler Berechtigungen über ein nationales Schema entwickelt (z. B. eine nationale Karte, die die Person berechtigt, Nahverkehrsmittel in verschiedenen Regionen zu einem reduzierten Preis zu nutzen). In einigen Ländern kann eine Person den Nachweis einer nationalen behindertenspezifischen Leistung für den Zugang zu anderen lokal verwalteten Ansprüchen verwenden. Die einzelnen Länderkurzberichte werden mit Links zu den Beispielen besonderer Leistungen an dieser Stelle veröffentlicht und auf den Seiten der einzelnen Länder einzusehen sein.

Berichte über Leistungen / Ansprüche

Anerkennung des Status eines Menschen mit Behinderung in der EU

Auf dem ANED-Jahrestreffen-2010 gab Professorin Lisa Waddington (Universität Maastricht) einen Überblick über ihren Synthesebericht über die Mittel, anhand derer ein Status eines Menschen mit Behinderung in den Mitgliedstaaten der EU und der EWR festgestellt wird. Sachverständige von ANED erörterten danach die Möglichkeiten für größere Mobilität und die gegenseitige Anerkennung des Status eines Menschen mit Behinderung in Europa.

Go to the European Commission - Employment, Social Affairs and Equal Opportunities Diese Initiative wird mit Mitteln des EU-Programms “Progress” finanziert. Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Auffassungen spiegeln jedoch nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt der EU-Organe wieder.